Meldung vom 30.06.2026

Internationale Auszeichnung für Gottfried Kumpf: Zweite Einladung zur Kunst-Biennale in Venedig

Der österreichische Künstler wird posthum erneut vom European Cultural Centre Italy zur renommierten Begleitausstellung „Personal Structures – Confluence“ eingeladen.

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Die internatonale Kunstwelt blickt aktuell nach Venedig, wo die 61. Internationale Kunstausstellung die Stadt in ein Zentrum zeitgenössischer Diskurse verwandelt. Mitten im Geschehen erhält ein österreichischer Ausnahmekünstler posthum eine besondere Auszeichnung: Der 2022 verstorbene Maler und Bildhauer Gottfried Kumpf wurde vom European Cultural Centre (ECC) Italy zum zweiten Mal in Folge eingeladen, eine seiner monumentalen Bronzeskulpturen im Herzen Venedigs zu präsentieren. 

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Im Rahmen der achten Edition der Ausstellung „Personal Structures - Confluence“, die parallel zur Biennale stattfindet, wird Kumpfs Großskulptur vom 9. Mai bis zum 22. November 2026 in den berühmten Giardini della Marinaressa zu sehen sein. „Personal Structures“ versammelt 2026 mehr als 175 Künstlerinnen und Künstler aus über 40 Ländern, darunter international gefeierte Positionen, wie Keith Haring, ORLAN und Hirohiko Araki. Das Format zählt zu den prestigeträchtigsten kuratierten Begleitausstellungen der Biennale und wurde in vergangenen Editionen unter anderem von Yoko Ono, Marina Abramovic, Joseph Kosuth und Hermann Nitsch bespielt.  

Eine Wiedereinladung in dieses Format ist außergewöhnlich. Bereits 2024 war Kumpf „Großer Elefant“ in den Marinaressa-Gärten zu sehen und zog während der sieben monatigen Laufzeit ein internationales Publikum an. Dass das ECC Italy den Künstler nun ein zweites Mal einlädt, unterstreicht den nachhaltigen Rang, den Kumpfs Werk im zeitgenössischen internationalen Kunstdiskurs einnimmt.

Guni Kumpf erklärt den stetig wachsenden posthumen Erfolg ihres Mannes: „Gottfried Kumpf hat sich zeitlebens nicht um Moden gekümmert. Er hat geschaffen, was die Menschen berührt. Die neuerliche Einladung nach Venedig, drei Jahre nach seinem Tod zeigt, dass eine Bildsprache, die Tiere, Wärme und Zugänglichkeit ins Zentrum stellt, international verstanden und geschätzt wird.“

Ob im urbanen Zentrum oder in naturnahen Parks, Kumpfs Skulpturen beeindrucken gerade im öffentlichen Raum durch ihre Geschlossenheit, Ruhe und Monumentalität. Die Panda Mutter mit Jungem in Venedig vermittelt emotionale Wärme, die für jeden universal zugänglich und verständlich ist. Dabei generieren seine Skulpturen Emotionen und Empathie, ohne jedoch in banale Oberflächlichkeiten abzugleiten. Werte und Haltungen, die auch vom internationalen Publikum offenbar wieder verstärkt verlangt werden.

Permanente Ausstellung in der Dorotheum Galerie im Palais Dorotheum
Wer das Werk Gottfried Kumpfs näher kennenlernen möchte, kann dies in der in der permanenten Ausstellung in der Dorotheum Galerie im Palais Dorotheum tun. Gezeigt werden neben den Skulpturen des Künstlers auch zahlreiche Ölgemälde, Gouachen und Aquarelle. Darüber hinaus sind sämtliche seit über 20 Jahren von der Dorotheum Galerie verlegten Kumpf-Bronzefiguren vor Ort zu sehen und erhältlich.

Limitierte Sonderedition: Ein prächtiger Bildband über Kumpfs Skulpturen inklusive Originalgrafik ist als limitierte Sonderedition zum Preis von 260 Euro erhältlich.

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Bilder (2)

Gottfried  Kumpf`s Grosskulptur “Panda mit Jungem“ in Venedig. v.l.n.r. Thomas Brezina, Guni Kumpf
605 x 455 © Guni Kumpf
Kumpf Panda in Venedig (c) Guni Kumpf
3 428 x 4 690 © Guni Kumpf

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